(Werbung ohne Auftrag) Für meine Reise dieses Jahr habe ich mich für eine Rundreise Amalfiküste entschieden. Die Reise habe ich wie zuvor schon Mallorca, Sardinien und Zypern wieder bei Gebeco gebucht.

Hotel
Das Hotel in dem wir untergekommen sind ist das La Primavera und es befindet sich im Ort Massa Lubrense in der Nähe von Sorrent. Von der Dachterrasse (und einigen Zimmern) aus hat meinen einen fantastischen Ausblick Richtung Ischia und das Meer, ebenso beim Abendessen auf der Terrasse. Tolle Sonnenauf- und -untergänge können dort auch bestaunt werden. Ansonsten findet man in Ort Massa Lubrense Supermärkte einige Läden, Cafes und Restaurants, eine Bushaltestelle Richtung Sorrent und einen Hafen. Und ganz viel Olivenanbau, aus denen natürlich Olivenöl hergestellt wird.
Verkehr
Der Verkehr an Autos und Menschen ist wirklich viel für diese schöne Landschaft und Gegend. Aber so ist das wohl, wenn etwas sehr schön ist. Auch ich wollte die Gegend ja einmal gesehen haben. Wie unsere Reiseleitung auch angemerkt hat, sind die Straßen alle schon sehr alt und wenig breit und eigentlich nicht für die heutige Menge an Publikumsverkehr gemacht, so dass sich alle etwas im knappen Straßenraum drängeln und einschränken müssen. Gehwege sind Mangelware, einen Seitenstreifen findet man auch kaum. Für mich als große Person auch manchmal etwas anstrengend, wenn wir mit den Bussen gefahren sind und an den Abständen der Sitzreihen gespart werden musste, damit die Busse aneinander vorbeikommen. Aber trotz des Verkehrs hat dann alles überraschend gut funktioniert und wir haben auch die Vespa- und Rollerfahrer bewundert, wie sie den Verkehr jeden Tag überleben.. und wir waren auch sehr froh, dass unsere Reiseleiterin aus Sorrent stammte und dadurch den Verkehr sehr genau kannte. Wir sind manchmal dann auch etwas früher losgefahren um dem Stau zu umgehen. Teilweise musste man ja eben auch rechtzeitig am Schiff etc. sein. Wir haben auch einige andere Personen gesehen, die zu spät an ihr Schiff kamen und nicht mehr mitgenommen wurden.
Besuchte Orte und Inseln

Rechtzeitig überlegen sollte man sich auch den Besuch von Capri (also lieber schon morgens gehen). Die Insel möchte jeder einmal sehen und sie wird an dem Tag von der Fähre auch sehr oft angefahren. Es wurde mittags dann wirklich, wirklich sehr voll. Es gibt wunderschöne Ausblicke und zum Ende unseres Ausflugs haben wir noch eine sehr schöne Schiffsrundfahrt rund um die Insel gemacht.

Schöner fand ich unseren Ausflug nach Ischia. Dort war es sehr schön, mit Stränden, Thermalquellen, kleinen Orten und sehr ruhig. Am Hafen gibt es auch schöne Fischrestaurants. Sant’Angelo hat mir auch sehr gut gefallen. Es fährt nur morgens eine Fähre hin und abends eine zurück, somit ist es auch nicht so überlaufen wie auf Capri.

Sorrent und Neapel
Sorrent liegt an einer Steilküste und hat sehr schöne Gassen und Sträßchen, sehr nette Restaurants und die schöne Marina Grande, aber auch sehr viele (gleiche) Souvenirshops. Zu den Badeanstalten und dem Hafen für die Fähren kann man auch mit einem Aufzug hinabfahren oder man wählt den langen Weg über eine Treppe.

Neapel musste ich auch einfach mal gesehen haben. Aber ich weiß nicht wie man dort leben kann. Es herrscht (zumindest aus meiner Sicht) ein faszinierendes Chaos an Menschen, Autos, Straßen, Vespas und Souvenirshops in der Innenstadt und war komplett überwältigend… Wir sind von Sorrent aus mit dem „Circumvesuviana“-Zug nach Neapel gefahren und dann mit der Metro in die Stadt, zuerst zur Galleria Umberto und dann einmal quer zu Fuß durch die Stadt. Um die Stadt wirklich gesehen zu haben, braucht man aber mehr Zeit und gewöhnt sich auch etwas an das Chaos 😉

An einem Tag haben wir Pompeji besucht. Auch hier waren wir so früh wie möglich dort. Ersten war es noch nicht ganz so heiß und die Menschenmengen haben sich auch in Grenzen gehalten, so daß man auch etwas anschauen konnte ohne geschubst zu werden. Die Ausgrabungen sind sehr beeindruckend. Teilweise sind die Häuserwände noch fast bis zum Dach und die Innenräume mitsamt der Wandbemalung erhalten, so dass man sich das Leben zu der Zeit wirklich gut vorstellen kann. Natürlich ist das auch den Geschichten der Reiseleiterin zu verdanken.
Vesuv

Danach sind wir auf den Vesuv gestiegen. Durch ein extra gebuchtes Ticket konnte der Bus bis zum letzten Parkplatz hoch fahren und wir hatten dann nur noch einen so ca. 30 Min Aufstieg. Der Aufstieg hatte es aber in sich und man sollte wirklich gute Schuhe anhaben und schon etwas Kondition, denn es geht stetig bergauf ohne Pause bis oben. Der Ausblick belohnt einen aber dann sehr. Abwärts haben mir dann irgendwann die Knie gezittert.. aber alles hat prima funktioniert und ich bin wieder unten angekommen.
Amalfitana – Ravello

Zum Schluss haben wir eine kleine Busrundfahrt an der Amalfitana Küste gemacht. Auch hier ist es wirklich schwierig mit dem Verkehr, schmale Straßen, fehlende Parkplätze und vielen Menschen und dadurch gar nicht so einfach etwas anzuschauen oder mit dem Bus oder Auto anzuhalten. Die Küste ist ein UNESCO-Welterbegebiet und ein Naturschutzgebiet. So dass hier auch nichts mehr ausgebaut und bebaut werden darf. Der Bus durfte auch nur in eine Richtung durchfahren und wir mussten zurück einen anderen Weg über das Gebirge nehmen. Unser letzter Stopp war dann Ravello, ein sehr schöner kleiner Ort schon etwas in den Bergen gelegen.
Das war ein ganz schönes Programm jeden Tag und die Woche auch wirklich sehr schnell vorbei.
Geshoppt habe ich auch ein bischen. Die Sachen sind allgemein sehr bunt dort und sehr viele mit Zitronenmotiv.. Ich habe ein paar schöne Dinge gefunden, die mich an diese Reise erinnern werden (oder aufgegessen und -getrunken werden).

Liebe Grüße Tanja